Die neue Pflegeausbildung an der KRH Akademie

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Lehrerschaft und Praxisanleitung gut aufgestellt und vorbereitet

Im Mittelpunkt der neuen Pflegeausbildung steht die Schülerin und der Schüler. An der KRH Akademie wird professionell und mit Hochdruck daran gearbeitet, die neuen Anforderungen der generalistischen Pflegeausbildung umzusetzen.

Seit längerem arbeiten die Pflegelehrerschaft und die Praxisanleiterinnen und Anleiter des Klinikums Region Hannover zusammen und bereiten sich durch Workshops, Konferenzen und Meetings auf die neue Pflegeausbildung vor. Start der neuen Ausbildung zur Pflegefachkraft ist Anfang nächsten Jahres.

„Wir sind gut vorbereitet“ betont Inja Tofern-Kleen, Schulleitung der Pflegeausbildung an der KRH Akademie, „es waren und werden trotzdem weiterhin große Anstrengungen und zeitliche Ressourcen notwendig sein, um die umfassenden Anforderungen der neuen Gesetzgebung umsetzen zu können. Die Zusammenarbeit untereinander, an der Akademie, aber auch mit den Praxisanleiterinnen vor Ort und mit zahlreichen Kooperationspartner funktioniert und wir sind für das kommende Jahr gerüstet.“

Die KRH Akademie kooperiert mit der Berufsbildenden Schulen Springe, Neustadt am Rbg. und der Anna-Siemsen-Schule und hat ein Rotationsmodell entwickelt, um Auszubildende aus der Altenpflege die praktische Ausbildung im Krankenhaus und Auszubildenden aus der KRH Akademie die praktische Ausbildung im Pflegeheim zu ermöglichen.

Die neue Ausbildung beruht auf dem Pflegeberufegesetz und führt die bisher in Altenpflege- und Krankenpflege- und Kinderkrankenpflege getrennten Pflegeausbildungen zusammen. Die ersten zwei Lehrjahre sind für alle Pflegefachrichtungen vom Lehrplan gleich und wer im dritten Lehrjahr weiterhin „generalisitisch“ lernt, kann den Abschluss der „Pflegefachfrau“ oder des „Pflegefachmanns“ erwerben.

Was ändert sich jetzt im Detail? „Die Ausbildung wird praxisorientierter und exemplarischer. So werden die neuen Auszubildenden nicht klassisch mit Anatomie starten, sondern mit Aufgaben aus der Pflegewissenschaft. In den ersten zwei Jahren müssen alle Bereiche der praktischen Arbeit durchlaufen werden und die spätere Pflegekraft im Krankenhaus muss für eine gewisse Zeit in die stationäre Langzeitpflege und die ambulante Pflege. Die Änderungen werden wir an den verschiedenen KRH Standorten noch vorstellen.“

Warum diese Änderungen? Der Pflegeberuf soll durch die neue Ausbildung attraktiver und dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Der zukünftigen Pflegerin soll mehr beruflicher Freiraum und individuelle Entwicklung geboten werden. Ausbildungssicherheit und finanzielle Zuwendungen während der Ausbildung sind bereits seit Jahren Standard an der KRH Akademie.

„Es verändern sich nicht nur die Lehrpläne, sondern auch die Prüfungen, allgemein wird mehr in der Praxis gelernt und die Auszubildenden werden handlungsorientierter an die Lernsituation herangeführt. Dazu profitieren die zukünftigen Schülerinnen und Schüler von den zahlreichen Kooperationen, die das KRH geknüpft hat und dem breiten medizinischen Know-How unserer Krankenhäuser und Stationen“, sagt Tofern-Kleen.

April 2020 starten an der KRH Akademie zwei neue Pflegeausbildungskurse, dazu August und Oktober desselben Jahres jeweils drei weitere. „Wir sind noch mitten im Workflow. Im Gegensatz zu Mitbewerbern sind wir allerdings schon sehr gut vorbereitet. Mein Team bringt diverse Qualifikationen und Berufsprofile mit, um auf die neue Pflegeausbildung reagieren zu können. Wir werden unseren zukünftigen Schülerinnen und Schülern hier am Maschsee die bestmögliche Ausbildung ermöglichen“, betont die Pflegeschulleitung.

 

 

Mittwoch, 10. Juli 2019