Grundschule besucht Kreißsaal

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Ausflug der Grundschule Otternhagen in den Kreißsaal des KRH Klinikums Neustadt am Rübenberge

Oberärztin Dr. Annie Noëlle Bartsch führt die Schülerinnen und Schüler durch den Kreißsaal im KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge und sieht sich vielen schwierigen Fragen gegenüber.

„Woher kommt der Name Kreißsaal?“, „Wie viele Hebammen arbeiten hier?“, „Warum heißt es Kaiserschnitt?“: Die Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde am KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge, Dr. Annie Noëlle Bartsch, kommt bei der Fülle, erstaunlichen Genauigkeit und der kindlichen Direktheit der Fragen der Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen der Grundschule Otternhagen fast ein wenig in Bedrängnis.

„Es ist schön, mit den Schülerinnen und Schülern aus dem Schulalltag rauszukommen und das Thema Sexualerziehung, Schwangerschaft und Geburt nicht nur theoretisch, sondern hier praktisch zu lernen“, betont Tobias Schapher, Organisator des Ausfluges und Lehrer einer der beiden Schulklassen. „Des Weiteren freuen wir Lehrer uns, wenn die vielen Fragen von Experten im Krankenhaus beantwortet werden können und uns nicht hin und wieder aus Unwissenheit in Verlegenheit bringen“, ergänzt er mit einem Augenzwinkern.

Das Thema Geburt ist ein Teil des Sachunterrichtes in der Grundschule Otternhagen. Der Besuch von außerschulischen Lernorten ist ein wichtiger Part im pädagogischen Konzept und motiviert die Kinder sehr. „Ich bin sehr überrascht über das Wissen der Kinder und freue mich über die vielen Fragen“, sagt Oberärztin Bartsch.

Die Führung führte von der Anmeldung über die Untersuchungsräume bis zu einem „echten Baby“, wie ein Schüler auf seinem Block notiert hatte. Nach einer Stunde bedankten sich die Grundschüler unter Anleitung der Lehrerinnen und Lehrer und stellten noch im Treppenhaus weitere unter den Nägeln brennende Fragen an das Schulpersonal.

„Solche Besuche sind noch relativ selten“, fährt Bartsch fort. „Dabei ist es wichtig, dass die Kinder schon früh mit den Themen Sexualität, Geburt und Medizin in Berührung kommen. Umso mehr die späteren Eltern wissen, umso reibungsloser und mit weniger Angst kommen sie zur Geburt. Wir würden uns auch darüber freuen, die Kinder neugierig aufs Krankenhaus und medizinische Arbeit zu machen und sie zu einer späteren Karriere hier zu bewegen. Mit diesen Perspektiven sind solche Besuche und die Zukunftstage eine wichtige Sache und machen dazu noch richtig Spaß.“

 

 

Montag, 20. Mai 2019