Grüne Socken für Krebspatientinnen

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Gynäkologisch-onkologisches Zentrum verstärkt Zusammenarbeit mit Selbsthilfe

Gemeinsam für die Betroffenen: Doris Wagner, OvarSH, Kerstin Möller, Psychoonkologin, Dr. med. Fakher Ismaéel, Chefarzt der Frauenheilkunde, Sabine Pittack, Stationsleitung C6, Elke Hefke und Nina Ostrowski, OvarSH, sowie Heike Koch-Gießelmann, Psychoonkologin (v.l.).



Sie haben Socken dabei. Grüne, handgestrickte Socken – jede einzelne gestrickt von hunderten Freiwilligen bundesweit, die Anteil nehmen am Schicksal der an Eierstockkrebs erkrankten Frauen. Doris Wagner und Elke Hefke von der Selbsthilfegruppe OvarSH sind ins KRH Klinikum Siloah gekommen, um sie an die Patientinnen zu verschenken. Es soll ein Zeichen sein, dass sie nicht alleine sind, sondern das andere Menschen an ihrem Schicksal teilhaben. Viele der Strickerinnen und Stricker haben ihren Socken zudem persönliche Briefe für die Patientinnen beigelegt, um Ihnen dies auch in ihren eigenen Worten auszudrücken.

Die Aktion grüne Socken wurde durch das Selbsthilfe-Netzwerk OvarSH ins Leben gerufen. Doris Wagner und Elke Hefke koordinieren die Arbeit der Gruppe in der Region Hannover und sind der Einladung von Psychoonkologin Kerstin Möller ins Siloah gefolgt. Das Verteilen der grünen Socken fand als Teil des bundesweiten Aktionstages der Initiative am 6. Dezember statt. Im Klinikum Siloah ist dies nicht nur eine einmalige Aktion, sondern bildet den Beginn einer intensiven Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe im Rahmen des neu gegründeten gynäkologisch-onkologischen Zentrums. Initiator des Zentrums ist Dr. med. Fakher Ismaéel, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde des Siloahs. Ismaéel ist vor zwei Jahren von der Berliner Charité ins Siloah gewechselt und war dort am Europäischen Kompetenzzentrum für Eierstockkrebs tätig.

 

 

 

Donnerstag, 13. Dezember 2018