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Schutz vor Korruption beim Klinikneubau

Um Bestechung und illegale Preisabsprachen beim Neubauprojekt Klinikum Siloah zu verhindern kooperiert das Klinikum Region Hannover mit der weltweit bekannten Organisation Transparency International.

Ein zwischen der kommunalen Klinikgruppe und der Antikorruptionsorganisation vereinbarter Integritätsvertrag schafft ein verbindliches Regelwerk, das alle an dem Bauprojekt Beteiligten zur Korruptionsvermeidung verpflichtet und einer unabhängigen Kontrolle unterzieht. In Niedersachsen wird damit zum ersten Mal ein Bauvorhaben auf diese Weise kontrolliert.

Der von Transparency benannte ausgewiesene Bauexperte Univ.-Prof. Dr.-Ing. Rainer Wanninger, Leiter des Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb der TU Braunschweig, begleitet den Neubau als sogenannter Monitor und überwacht die Einhaltung der Schutzregeln gegen Korruption. Wanninger ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Bauablaufstörungen, Baupreisermittlung und Abrechnung im Hoch- und Ingenieurbau.

„Durch die Zusammenarbeit mit Transparency setzen wir ein klares Zeichen für fairen Wettbewerb, für Korruptionsvorbeugung und gegen illegale Absprachen“, betont Karsten Honsel, Geschäftsführer des Klinikums Region Hannover. Das Konzept des Integritätsvertrags habe sich bereits in einer Reihe anderer Länder bewährt, sagt die Vorsitzende von Transparency International Deutschland, Sylvia Schenk: „Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die KRH-Geschäftsführung beim Bau der Großklinik auf Transparenz und den aktiven Kampf gegen Korruption setzt.“ Der Klinikneubau Siloah in Hannover-Linden mit 535 Betten hat ein Investitionsvolumen von rund 180 Millionen Euro. Die Grundsteinlegung erfolgte im Herbst 2010, Ende 2013 soll das Großkrankenhaus in Betrieb genommen werden.

 

 

 

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