Die Neuzeit

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Im Jahre 1961 verkaufte der Allgemeine Hannoversche Klosterfonds das gesamte ca. 28 ha große Grundstück an die Stadt Hannover, die damit Eigentümerin des von ihr bereits 1920 in Erbpacht übernommenen Areals wurde.

Während sich bis 1962 in der inzwischen umbenannten LUNGENKLINIK HEIDEHAUS ausschließlich Tuberkulosekranke einer Behandlung unterzogen, wurde ab 1963 eine Aufgabenerweiterung vorgenommen. Es fand eine allmähliche Umstrukturierung zur Spezialklinik für alle Lungen- und Bronchialerkrankungen statt mit einer Reduzierung der Tuberkulosebetten und Einrichtung von Stationen mit konservativ chirurgisch zu behandelnden nichttuberkulösen Lungen- und Bronchial-erkrankungen. Ferner erfuhren die diagnostischen und therapeutischen Programme ein-schließlich der dazu erforderlichen medizinischtechnischen Ein-richtungen eine Erweiterung.

Im Jahre 1980 wurde die Lungenklinik in KRANKENHAUS HEIDEHAUS umbenannt; seit dieser Zeit verfügt das Krankenhaus Heidehaus über 2 Kliniken, Klinik für Pneumologie (137 Betten)und Klinik für Thorax- und Gefäßchirurgie (53 Betten).

Ab 1980 wurde mit der dringend notwendigen Sanierung des Krankenhauses Heidehaus begonnen. Nachdem ein zunächst geplanter großer Neubau als Gesamtsanierung (zwischen Haus 14 und Haus 5) aus Kostengründen nicht realisierbar war, wurde mit Fördermitteln nach dem Krankenhausfinanzierungs-gesetz vom Land Nieder-sachsen mit der schritt-weisen Sanierung begonnen. Der 1. Sanierungsabschnitt umfasste die Erneuerung der Be- und Entwässerung sowie die Sanierung der Wärmeversorgung (Kostenaufwand rund 5 Mio. DM) und dauerte von Februar 1980 bis Mitte 1984.

Zwischen 1984 und 1987 wurde als 2. Sanierungsabschnitt Haus 14 umgebaut, bzw. durch einen Anbau erweitert (Kostenaufwand 7 Mio. DM). Seit der Fertigstellung dieses Sanierungsabschnittes werden mehr als 100 Patienten beider Kliniken in entsprechend modernen Räumlichkeiten betreut und versorgt. Außer den in Haus 14 untergebrachten 3 Stationen befinden sich dort die neuen Räume der Chefärzte und leitenden Oberärzte beider Kliniken mit den Ambulanzen sowie die Abteilung für physikalische Therapie (Kranken- und Atemgymnastik, Inhalation).

Mitte 1991 wurde mit dem Abriss von Haus 12 und damit mit dem 3. Sanierungsabschnitt begonnen. Das neue Haus 12 entstand in fast 3-jähriger Bauzeit (Kostenaufwand ca. 11 Mio. DM) am Standort des alten Gebäudes. Im 1. Obergeschoss befinden sich die 3 Operationssäle; im 2. Obergeschoss die Räume für die endoskopischen Untersuchungen ( Bronchoskopie, Thorakoskopie, Gastro-skopie) und das Lungenfunktionslabor einschließlich EKG und Rechtsherzkathetermeßplatz.

Nach Fertigstellung der neuen Operationssäle wurden die beiden alten Operationssäle im angrenzenden Haus 15 zur neuen Intensivstation umgebaut. Die interdisziplinär geführte Intensivstation zog im Juli 1995 aus den bisherigen beengten Räumlichkeiten in die neuen Räume um und verfügt über 10 Betten. Die Kosten für diesen Umbau beliefen sich auf rund 2,5 Mio. DM. Den Abschluss des 3. Sanierungs-abschnittes bildete die Neugestaltung der Fassade als Verbindung zwischen den T-förmig angelegten Häusern 12, 13, 14 und 15.

Durch den Ausbau der Bundesstraße 6 und der Autobahnanschluss-stelle Hannover-Herrenhausen musste die Haupteinfahrt des Kranken-hauses Heidehaus Mitte 1992 ca. 300 Meter weiter nach Westen verlegt werden. Gleichzeitig mit der neuen Zufahrt entstanden ein neues Pförtnerhaus und ein Parkplatz mit zunächst 50 Plätzen. Im Januar 1997 wurden die Arbeiten an der Erweiterungsfläche des Parkplatzes abgeschlossen, so dass jetzt ca. 170 Stellplätze für Besucher und Personal zur Verfügung stehen. Dem Ziel eines autofreien Krankenhausgeländes kam man dadurch erheblich näher.

 

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